Die Beleuchtung einer Ausstellung spielt eine zentrale Rolle, um Kunstwerke und Exponate wirkungsvoll zu inszenieren. Sie schafft nicht nur Atmosphäre, sondern lenkt auch die Aufmerksamkeit der Besucher gezielt auf bestimmte Objekte und vermittelt dabei Emotionen und Informationen. Unterschiedliche Lichtkonzepte können eingesetzt werden, um den Charakter und die Bedeutung der Exponate hervorzuheben. Ob flexibel einsetzbare Standleuchten, präzise Strahler oder blendfreie Lichtquellen – die Wahl des richtigen Beleuchtungssystems ist entscheidend für das Ausstellungserlebnis.
Objekte und Skulpturen flexibel in Szene setzen
Manche Ausstellungsorte werden nur temporär genutzt, und oft fehlen fest installierte Beleuchtungssysteme. In solchen Fällen bieten variable Standleuchten eine praktische Lösung. Sie erfordern keine Decken- oder Wandmontage, sind schnell aufgestellt und benötigen lediglich eine Steckdose. Zudem lassen sie sich flexibel ausrichten, um das Exponat optimal zu beleuchten, ohne störende Blendungen zu verursachen.
Exponate dramaturgisch perfekt inszenieren
Die Beleuchtung von Exponaten muss konservatorische Aspekte beachten, um Schäden zu vermeiden. Kleine LED-Strahler können nahe am Exponat platziert werden und sorgen mit geringer Lichtintensität für eine präzise Ausleuchtung. Diese Strahler sind ideal für Vitrinenbeleuchtung, da sie Lichtakzente setzen, ohne Wärme oder UV-Strahlung abzugeben, was die Kunstwerke schützt.
Mit dem Museumswinkel Blendung vermeiden
Die richtige Lichtpositionierung ist entscheidend für eine blendfreie Ausleuchtung. Der „Museumswinkel“ von 30 Grad sorgt für eine optimale Wahrnehmung der Exponate, indem Licht- und Schattenverhältnisse ausgewogen dargestellt werden. So entsteht eine klare Darstellung ohne störende Reflexionen, die das Besuchserlebnis beeinträchtigen könnten.
Effektive Beleuchtung durch Projektion
Die Beleuchtung von Wänden und vertikalen Flächen ist ein wichtiger Bestandteil der Ausstellungsgestaltung. Strahler und Wandfluter können je nach Ausstellungsinhalt unterschiedlich eingesetzt werden, um eine sachliche oder emotionale Atmosphäre zu schaffen. Diese Technik ermöglicht es, den Fokus gezielt auf bestimmte Exponate zu lenken und somit eine kohärente Geschichte zu erzählen.